Donnerstag, 25. November 2010
Erkonig live 17.11.2010
Das war die Vorband Erlkonig, die schon vor den Bloody Beetroots die Massen aufheizten!!! Schaut es euch an!!!
The Bloody Beetroots live Halle02 Heidelberg 17.11.2010
„The Bloody Beetroots sind ein italienisches Elektro- Dance -Duo, welches die Produzenten Sir Bob Cornelius Rifo und Tommy Tea 2006 zusammen gründeten. Ihr Markenzeichen sind die Venom- Masken, die aus den Spider-Man Filmen bekannt sind.“
17.11.2010. Die Veranstalter der Halle02 in Heidelberg, haben einen der Top Acts unserer Zeit zu sich geholt. Eines der Highlight im November. The Bloody Beetroots.
„Beide wollten einen komplett neuen Sound kreieren („Let your washing machine speak!“). Beide stammen aus der norditalienischen Stadt Bassano del Grappa. Mittlerweile haben sie Fans in aller Welt, spielten in vielen Clubs und Festivals und haben in den vergangenen zwei Jahren mehrere Welttourneen absolviert.
Das Projekt begann offiziell im Januar 2007. Die gemeinsame USA-Tour 2008 mit Steve Aoki brachte The Bloody Beetroots schließlich den Durchbruch. Erst produzierten sie Remixe und schließlich folgte 2009 ihre erste Single Rombo und schließlich ihr Debüt-Album Romborama. Die erfolgreichsten Singleauskopplungen sind Warp 1.9 und Cornelius. Warp 1.9 verzeichnet mehr als 7 Millionen Klicks bei YouTube und war unter den Top 100 Songs bei i-Tunes vertreten. Warp 1.9 sowie das komplette Album ist in Zusammenarbeit mit Steve Aoki produziert worden. Sir Bob Cornelius Rifo und Steve Aoki gründeten zudem 2010 noch die Hardcore Band Rifoki (aus ihren Nachnamen zusammen gesetzt). 2010 folgten ihre neuen Singles Domino und New Noise.“
Es ist kurz vor 20 Uhr, als sich vor dem Eingang der Halle02 langsam eine Schlange bildet. Alle warteten sie in der Kälte freudig auf die Künstler, die an diesem Abend die Halle02 nicht nur zum Kochen, sondern zum explodieren bringen sollte.
Als die ersten endlich reingelassen wurden, wurde der Rest ganz ungeduldig. Je näher man der Tür kam, desto gespannter wurde man auf die Show. Die Menschen schlenderten nach und nach gemütlich hinein, einige gaben ihre Jacken an der Gaderobe ab, andere kamen gleich ohne unnötigen Balast herein spaziert.
Die ersten stellten sich an die Wellenbrecher. Sie wollten die Show unbedingt aus der ersten Reihe bestaunen. Bis 21 Uhr wurde die Bühne vervollständigt, einige wurden unruhig, andere fingen schon an sich warm zu tanzen.
21 Uhr. Völlig unerwartet kam eine Vorband auf die Bühne. Das Elektrotrio nannte sich Erlenkönig und schenkte und feinste elektronische Musik aus dem Norden. Alle waren am tanzen, am hüpfen, sie schrien und bejubelten die drei Männer auf der Bühne, die ohne große Hilfsmittel, unglaublich gute Musik machten.
Eine Stunde ging das Spektakel, die Massen wollten sie schon nicht gehen lassen und das Trio machte weiter, bis sie zum Schluss regelrecht von der Crew verjagt wurden.
Dann wurden nochmal die letzten Feinheiten an der Bühne gerichtet, das Licht wurde geprüft, die Instrumente eingestellt und eingestimmt und um 22:30 Uhr kamen sie dann. Es wurde dunkel. Die Halle02 wurde still. Alle hielten den Atem an und warteten auf das Zeichen, den Ton der angab: „ LEUTE RASTET AUS!!!“
Die ersten Töne kamen und das Publikum jubelte, die Lichter gingen an und SIE kamen, The Bloody Beetroots. Der Plattenschwinger kam zu erst. Er ging zu seinen Fans, schüttelte Hände, verteilte Küsschen, verschenkte sein halbvolles Redbull, forderte die Leute auf abzugehen und begab sich an seinen Platz. Der Sänger kam als nächstes. Die Massen fingen an zu schreien und zu jubeln, nur glückliche und begeisterte Gesichter um mich herum und auch er begrüßte seine Fans erst einmal persönlich. Es ist erstaunlich wie Fan gebunden und freundlich die Menschen hinter den Venom-Masken eigentlich sind, es ist eine Zuneigung, die man nicht erwartet.
Dann ging es endlich los. Nachdem alle Bandmitglieder ihren Platz einnahmen, fingen sie an und sofort explodierte die Stimmung schlagartig, die Menschen bebten, sie machten sich auf eine schöne Art und Weise kaputt und schon gleich wurden Songs wie „ Harvest Time“ und „ Ill to Destroy“ gespielt. Die Stimmung war geladen, regelrecht überladen und um dieser Ladung Luft zu machen spielten sie nach den ersten 15 Minuten ihren Nummer eins Hit „Warp 1.9“ .
WHOOP WHOOP!! ertönte es aus der Halle02 wie im Chor, fast einstudiert, ein eingebrannter Schlachtruf in den Köpfen der Fans und alle tanzten sie, als würde es kein gleich geben, kein später, keine Nacht und kein Morgen, die Atmosphäre war wie, als würde die Zeit stillstehen und alles andere ist nicht nur egal, es ist nicht existent.
Dieses Gefühl zog sich durch das ganze Konzert, durch die ganze Show mit den Songs „ Detroit“ und „ New Noise“ , „ Dimmakmmunication“ und „ Ezekiel eats red hoodies“, alle Songs wurden zum besten gegeben.
Bis zum Schluss, eine Stunde lang, brachten The Bloody Beetroots eine Energie entgegen, die seines gleichen sucht. Sie gaben den Menschen die Musik, die aus ihren Köpfen emporstieg und bekamen dafür die Anerkennung die sie verdienten, mit tobenden Massen, verschwitzen Gesichtern und weit aufgerissenen Augen, blauen Flecken und geprellten Knochen.
The Bloody Beetroots sind eine Gruppe, eine Band, die man unbedingt live gesehen haben MUSS!!! Wer nicht mit einem Tinitus nach Hause geht, hat nicht die volle Kraft der Musik des italienischen Duo´s aufgesaugt.
Die „Church of Noise Tour 2010“ geht noch ein kleines Weilchen und wer sie verpasst hat, soll nicht traurig sein, denn das war mit absoluter Sicherheit nicht die letzte Tour der Band.
Mehr Musik der Bloody Beetroots findet ihr hier:
Kulturspecial - Kunst gegen Bares 19.11.2010
Nicht jeder kann sich für Kunst und Kultur begeistern, doch für jeden Neuling gibt es immer einen passenden Einstieg und dieser heißt in Mannheim Kunst gegen Bares.
Was ist Kunst gegen Bares?
Diese wunderbare Idee stammt ursprünglich aus Köln. Das Konzept wurde von Gerd Buurmann entwickelt, das am 7. Januar 2008 das erste mal im Severins- Burgtheater in Köln stattfand.
Mittlerweile gibt es Kunst gegen Bares nicht nur in Köln, sondern auch in Hamburg, Berlin und seit kurzem auch in Mannheim.
Konzept:
- Es gibt keinen eigenen Künstlereingang, Zuschauer und Künstler kommen den gleichen Weg und sitzen zusammen im Publikum.
- Die Künstler werden aus dem Publikum von der Moderation auf die Bühne geholt.
- Die Präsentationszeit muss für alle Künstler gleich beschränkt sein.
- Jeder Künstler erhält nach der Präsentation ein Sparschwein.
- Das Publikum wird aufgefordert, die erlebte Kunst durch Geldeinwurf in die jeweiligen Sparschweine zu honorieren.
- Das Geld in den Sparschweinen geht zu 100 % an die Künstler.
- Der Künstler oder die Künstlerin mit dem meisten Geld wird zum "Kapitalistenschwein des Abends" gekürt
Ja und fand zum zweiten mal statt, wieder in Mannheim, wieder im Cineplex, wieder an einem Freitag, wieder mit dem Veranstalter und Moderator des Abends Jens Wienand. Die charmante Co- Moderatorin war Michaela Wienand, wie er so schön betonte, nicht seine Ehefrau, sondern seine Schwester. Acht Künstler versammelten sich im Cineplex und stellten 10 Minuten lang ihre Form von Kunst vor. Gesucht wurde, wie es in den Regeln steht, das Kapitalistenschwein des Abends. Ich war für euch dabei und habe einiges zu erzählen.Die Künstlerin hieß Maria Xenia und kam aus Freiburg. Sie las einen Poetry Slam Text vor, erzählte kurz davor, dass sie erst seit einem Jahr an Poetry Slams teilnimmt, doch man merkte es ihr nicht an. Sie mit ihrem Text, gehörte zu den besten Künstlern an diesem Abend, denn nicht nur das ihr Text lustig war, er war auch ungewöhnlich bewegend, mitreißend und Herz erweichend. Sie füllte ihre 10 Minuten und wurde mit einem donnernden Applaus von der Bühne geklatscht.
Der zweite Künstler an diesem Abend war Jürgen Adler. Er kommt aus Mannheim und ist Musiker, erzählte am Anfang, dass er früher in einer Band gespielt hatte, doch das es unüberbrückbare Differenzen gab und er nun alleine Musik mache, auf seinem Klavier. Ich muss ja zugeben, schlecht war er nicht, aber wirklich gut auch nicht und das merkte man an der Reaktion des Publikums, denn die klatschte eher halbherzig und zeigt eins zu eins was es dachte.
Genau so kann es bei Kunst gegen Bares ablaufen, die Künstler spüren direkt, ob sie gut ankommen oder nicht, denn das Publikum ist ehrlich und an diesem Abend besonders direkt.
Die dritten Künstler waren die Improfanen mit Kerstin, Frank und Petra.
Sie machten in den ihnen gestellten 10 Minuten Improvisationstheater, doch muss man wenn man ehrlich ist dazu sagen, sie waren ziemlich schlecht, sie hatten keine wirkliche “Übung“ drin, haben ihre selbst ausgedachten Szene auch nicht gut darstellen können und ich bin mir sicher, ich war nicht die einzige im Saal die das dachte.
Dazu kann ich aber den Mannheimern doch was sehr gutes empfehlen:
Jeden ersten Dienstag im Monat, gibt es richtig gutes Improvisationstheater im Nelson, im Jungbusch, der Eintritt ist frei, es ist lustig, es macht glücklich und jeder sollte sich das angucken!
Merkt euch: jeden ERSTEN Dienstag im Monat, im Nelson im Jungbusch. Hingehen und selbst davon überzeugen lassen.
Der vierte Künstler war aber eine gute Entschädigung für das Improvisationdisaster zuvor. Der Künstler heißt Aljoscha, kommt aus Hamburg und übersetzte russische Gedicht und Lieder ins Deutsche und trug sie auf seiner Gitarre vor. Er gehörte mit zu den besten und unterhaltsamsten Künstlern an diesem Abend, denn seine Liebeslieder waren nicht Herz brechend, sondern sehr böse und abgrundtief gemein, man könnte es auch als sehr schwarzen Humor bezeichnen, aber aufjedenfall ein Highlight an diesem Abend.
Nach Aljoscha gab es erst mal eine 15 Minütige Pause, die Menschen strömten raus, holten sich was zu trinken, wechselten ihr Geld, um die Künstler für ihre Mühen zu entlohnen und strahlten über beide Ohren.
Nach den 15 Minuten, strömten auch alle wieder glücklich und zufrieden, einige auch sehr erleichtert in den Kinosaal und nahmen Platz, um sich die nächsten vier sehr interessanten Künstler anzusehen.
Die folgende Künstlerin hieß Sarah, sie kam aus Mannheim, mag Giraffen und las einen Text aus ihrem Internetblog „ I fucked your boyfriend“ vor.Sie wirkte etwas düster, sehr elegant und doch sehr pessimistisch der Welt gegenüber, ihr Text war sehr interessant aber auch sehr skurril. Auf eine sehr abgeklärte Art und Weise war sie sehr gut. Auch das Publikum wirkte nach diesem Text etwas irritiert aber entzückt und so wurde sie mit meinem lauten und impulsivem Klatschen von der Bühne gebeten.
Der nächste Künstler der auf die Bühne kam, gehörte zu unseren neutralen Nachbarn, mit seinem lustigen Dialekt erzählte er uns seine Lebensgeschichte. Michael Krähenbühl hieß er, kam aus der Schweiz und erklärte mit seinem schwitzer dütsch, was er dem Auto seines Bruders alles angetan hatte. Die Geschichte an sich war nicht so interessant, auch nicht besonders ausgeklügelt aber der Dialekt machte es so lustig, das die meisten im Publikum sich vor lachen kaum zurückhalten konnten. Mit einer großen Begeisterung klatschten ihn die Zuschauer nach seiner Geschichte von der Bühne.
Elis hieß er, bewaffnet mit seiner Gitarre kam er und sang über alltägliche Teenagerliebe und Teenagerliebesprobleme. Wie man die große Liebe seines Lebens kennenlernt, während sie dir auf die Schuhe kotzt, wie man die Traumfrau betrunken an eine Wand angelehnt sieht und wie man sich schüchtern und zurückhaltend denkt: „ Sie offenbarte mir ihr innerstes, ich muss sie wieder sehen.“ auch er gehörte zu den absoluten Entertainern des Abends, denn er erfüllte nicht die Erwartungen der anderen, sondern durchbrach die klassischen Liebesliederthemen.
Zu guter letzt kam ein weiterer Künstler aus Freiburg, auch ein Poetry Slammer. Simon Felix hieß er und beeindruckte die Zuschauer mit seinen Texten, mit seiner Wortwahl und mit seiner unglaublichen Gestik. Die 10 Minuten kamen einem vor wie sechs und die Leute verabschiedeten ihn mit einem tobenden Applaus.
Nachdem auch der letzte Künstler fertig war ging es an die Schweine, die Künstler wurden nochmal auf die Bühne geholt und noch einmal vorgestellt und das Publikum zückte sein Kleingeld und fing an die einzelnen Schweine zu stopfen. Die Kapitalistensau des Abends war Simon Felix, der zum Schluss nochmal zusammen mir Maria Xenia einen gemeinsamen Text vorlas.
Glücklich und zufrieden verließen die Massen das Kino und gingen nach Hause. Kunst gegen Bares ist eine Plattform die genutzt werden sollte, eine Show die man sich unbedingt ansehen sollte und in Zukunft in Mannheim ein Pflichttermin.
Nähere Informationen zu diesem Event findet ihr auf Facebook:
http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=144593588925389&id=100001242461082&ref=notif¬if_t=feed_comment#!/pages/Kunst-gegen-Bares-Mannheim/142169635820536
Montag, 15. November 2010
Pop³ - Max Prosa macht die Welt kaputt
Shakespeare lies Ophelia in Hamlet sprechen:
„Dies hohe Bild, die Züge blühnder Jugend,
Durch Überschwang zerrüttet: Weh mir, wehe,
Daß ich sah, was ich sah, und sehe, was ich sehe.“
Durch Überschwang zerrüttet: Weh mir, wehe,
Daß ich sah, was ich sah, und sehe, was ich sehe.“
Das ist Max Prosa, eine Band aus Berlin, hoch poetisch, sehr theatralisch, bewegend, schön.
Popmusik wie man sie gerne hört und gerne öfter hätte.
Um kurz vor 22:00 Uhr kam ich bei der letzten Station von Pop³ an. „ Mr & Mrs Smith „ heißt die schönste Videothek der Stadt Mannheim. Dort angekommen, wurde der winzige Raum aufgebaut, die letzten Feinarbeiten wurden besprochen, der letzte Soundcheck fand statt und alle warteten ungeduldig, freudig und ganz gespannt auf die letzten zwei Künstler. In der Videothek sammelten sich noch mehr Menschen, die einfach schöne Musik hören wollten und dem Abend ein schönes Ende geben wollten. Es war bis zur hintersten Ecke voll und den Organisatoren war bewusst, die Hälfte der Massen muss leider wieder gehen bzw. sich das Spektakel von draußen anhören, denn im kleinen Lagerraum der Videothek war definitiv nicht genug Platz. Als der Soundcheck vorbei war, die „Bühne“ aufgebaut war und die Band bereit war, durften die Menschen rein. Um 23:00 Uhr ging es dann endlich los. Max Prosa kam mit seiner Band. Der junge Mann ist ein Mensch, der viel Wert auf gute Musik und gute Musiker legt, deswegen ist er live nicht alleine unterwegs und fordert von seiner Band nur das beste. Das beste haben sie gegeben, was eine Band geben kann. Die Stimmung ist gemütlich, die Musik sehr schön, schön traurig, schön lustig, schön liebevoll und manchmal ziemlich schön dramatisch und trotz dessen das Max Prosa erkältet war, war seine Stimme atemberaubend.
Wer sich selbst davon überzeugen möchte, am 27.11.2010 spielt der Berliner Musiker mit seiner Band, in bester Gesundheit, in der Popakademie Mannheim.
Und wer sich seine Musik gerne mal anhören und näheres über ihn erfahren möchte findet hier den passenden Link dazu.
Ich lege allen Pop Liebhabern nahe sich ihn live anzusehen. Es lohnt sich.
Myspace: http://www.myspace.com/maxprosa
Pop³ - Mickey Mouse is Talking to Turtles
„Talking To Turtles ist das Projekt von Florian Sievers und Claudia Göhler. In Leipzig und Berlin schreiben die beiden Mittzwanziger ihr Debütalbum namens "Monologue", das 2010 veröffentlicht wird. In einem WG-Zimmer in Friedrichshain aufgenommen, besticht die Lo-Fi-Produktion durch leise Töne und emotionalen Gesang. Prädikat: Gut gemachter, leicht surrealer Indie...“
Talking to Turtles, eine der süßesten Bands die ich seit langem gesehen habe. Die Musik ist schön, sie ist laut und leise und faszinierend, da ein Xylophon eingesetzt wird, was man so, in der Form nur ganz, ganz selten findet. Die Musik lässt sich so beschreiben, der Sänger ist ein wesentlich besserer James Blunt, es hört sich an wie eine Mischung aus James Blunt und den Wombats, einfach nur süßer. Um 20:00 Uhr fingen sie an, immer noch im „Atelier Astrid Vogel“ in H7. Die Leute waren noch eingestimmt von der Künstlerin zuvor, alle strahlten und waren aufgekratzt und glücklich. Zu Talkin to Turtles strömten noch mehr Zuhörer dazu, einige Fans und bekannte der Band waren dabei, denn wenige Wochen zuvor waren sie schon einmal in Mannheim, im Nelson und hatten dort ihren ersten Auftritt in unserer Region. Kurz nach 20:00 Uhr geht es dann endlich los, der Sänger nimmt seine Gitarre, die Begleiterin geht an ihre Instrumente, an ihren Laptop und die ersten Töne erklingen. Wenn man sich die Musik mal Visuell vorstellen möchte, würde man wahrscheinlich Feen sehen, ganz viele zarte, sanfte Farben würden wie Seifenblasen umher schwirren und mit jeder zerplatzenden Seifenblase, würde ein wunderschöner Ton als Resultat erklingen. Genau das machen und das sind Talking to Turtles. Ich finde man kann es so stehen lassen, ich finde auch ihr solltet euch diese Band Live ansehen und supporten. Ihr werdet es bestimmt lieben.
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