Donnerstag, 24. Februar 2011
Selin on Tour - Straßenmusik in Heidelberg 23.2.2011
Hallo liebe LAUTER Leser
Mein Name ist Selin und ab heute gibt es meine wöchentliche Kolumne zu lesen die „ Selin on Tour“ heißt. Ich werde euch von mir, meiner Begeisterung für viel Blödsinn im Leben und natürlich von der vielen Musik erzählen die mich zur Zeit umgibt.
Vielleicht so die wesentlichen Dinge am Anfang:
Ich werde bald 20
Ich habe rote Haare
Ich höre sehr gerne Musik
Ich gehe sehr gerne auf Konzerte
außerdem interessiere ich mich auch sehr für Kunst und Kultur und ich lebe in Mannheim, der wohl schönsten und tollsten Stadt in Deutschland ( ja ich bin mir im Klaren, dass es bestimmt auch andere, größere, tollere Städte auf dieser großen, weiten Welt gibt), doch der Grund warum Mannheim so viel für mich ist, ist das diese Stadt die erste Stadt ist die mir, neben meiner Geburtsstadt Marburg, das Gefühl von zu Hause gegeben hat.
Seit 2010 habe ich auch die Vielseitigkeit Mannheims entdeckt und trotz dessen, dass ich seit bestimmt 5 Jahre in der Region lebe, erstaunt mich mein Mannheim wieder aufs neue.
Was nicht bedeutet das ich nur in Mannheim unterwegs bin.
Auch Heidelberg gehört zu meinen Stationen im Leben, da ich dort zur Schule gehe und im Sommer auch gerne einen Großteil meiner Freizeit verbringe.
Heidelberg ist wie Mannheim was besonderes. Einige würden besser behaupten, andere schlechter, für mich ist Mannheim meine Heimat und Heidelberg meine Ferieninsel.
Aufjedenfall ist Heidelberg immer für eine Überraschung gut.
Darüber möchte ich euch ein wenig erzählen, vom zauber den Heidelberg umgibt.
Am 23.2.2011 hatte ich früher Feierabend, was für mich bedeutete das ich nach Heidelberg fahre, eigentlich weil ich Plakate aufhängen wollte, doch kaum bin ich die Hauptstraße rein gelaufen, fesselte mich Musik.
Da waren sie, zwei Straßenmusiker die darüber singen wie toll Mannheim ist.
Ich holte mir was zu essen, setzte mich auf die Bank und hörte zu.
Die beiden waren gut. Ein Trommler der noch ausgerüstet war mit Klangschnecken, einem Glockenspiel und vielen anderen tollen Sachen mit denen man hätte Musik machen können und ein Gitarrist der mit seiner Mundharmonika um den Hals, sich die Lunge aus dem Körper sang.
Der Sänger war gut, er hatte eine klare schöne Stimme und ich finde auch er sieht aus wie Dr. House nur jünger. In völliger Begeisterung fing ich an die beiden zu filmen, weil mir gefiel was sie sangen und wie sie Musik machten.
Eigentlich wollte ich mich mit den Beiden auch kurz unterhalten, aber ich war so drin, dass mir leider nicht bewusst war, dass die Zeit schon vorbei war ( für mich). Am Anfang war es noch beschwerlich zu spielen, doch nach und nach versammelte sich die interessierte Masse um sie herum.
Sie spielten Cover von „jerk it out“ und „Babra Streisand“ ( also Duck Sauce) und präsentierten auch ein eigenes, selbst komponiertes Stück, was mir sehr gut gefiel.
Ich wollte die beiden eigentlich Fragen, ob sie nur Straßenmusik machen, oder ob sie eine Band haben. Ich wollte sie fragen, ob sie Interesse an einem Interview hätten und ob ich sie irgendwie erreichen kann, weil mir die Musik gefallen hat und ich das Gefühl habe, die hätten es verdient, mehr zu machen.
Doch leider hat mir zu alldem die Zeit gefehlt.
Straßenmusik ist die schönste und ehrlichste Form Musik zu machen. Es ist anstrengend, macht aber mehr Spaß wenn es denn mal funktioniert. Die Musiker sind offener, zugänglicher, ehrlicher, nicht nur sich selbst, sondern auch den Zuhörern gegenüber.
Ich fand die beiden sehr gut und zeige euch mit diesem Video, was Heidelberg und mein Leben doch auf so bescheidene Weise so toll und fröhlich macht.
An die werten Herren Straßenmusiker:
Falls ihr euch das Video ansehen solltet ( für die die nicht dabei waren, ich habe den beiden einen Zettel mit meiner Blogadresse in die Hand gedrückt ) meldet euch mal =)
Würde mich freuen
und jetzt freut ihr euch auf die schönste Form von Musik von Welt =)
Viel Spaß
Konzertreview 18.2.2011 Phonogen im O-Ton Mannheim
Sonst heißt es immer Frauen und Technik, doch ein all abendlicher Halbakustikabend zeigt, dass das nichts mit Frauen zu tun hat, sondern ein allgemeines Problem ist.
Ich persönlich glaube, die Technik verschwört sich gegen seine Meister.
Doch mehr dazu und um Verständnis zu schaffen, später.
Eine Nachricht im World Wide Web hat mich auf eine Band aufmerksam gemacht. Auf der Suche nach vollkommenen Glück und sinnfreie Erlösung am Wochenende, bin ich auf eine Band aufmerksam geworden, die ich bis dahin nicht kannte.
Phonogen.
Zwei Männer aus Freiburg, die schon seit 15 Jahren zusammen Musik machen.
Völlig unwissend und leicht aufgeregt, wandere ich mit einer Freundin ins O-Ton in Mannheim ( direkt neben dem Contra N im Jungbusch).
Als ich ankomme, sehe ich eine kleine gemütliche Menge an Menschen und die Band, bei der ich mich, nach dem ich mir meinen Platz gesucht und es mir gemütlich gemacht habe, vorstelle.
Wirklich sehr sympathische Männer, sehr freundlich, sehr interessant.
Um 21:20 Uhr geht es endlich los, das lange warten geht vorbei und ich bin gespannt.
Der Sänger hat eine sehr schöne, sehr klare und sehr angenehme Stimme. Sie ist kraftvoll und durchdringend, sie berührt einen im ersten Moment sehr.
Die Musik bezeichnen sie selbst als journalism pop, ich beschreibe sie in ihren Einzelheiten. Allgemein würde ich die Musik als Pop – Elektro – Pop bezeichnen. Es ist Popmusik mit vielen elektronischen Elementen, es wird viel mit dem Synthesizer gearbeitet, doch die Gitarre kommt nicht zu kurz. In vielen Zügen ist es auch sehr rockig angehaucht, man müsste sich die Band mal außerhalb des Akustikrahmens anhören.
Der erste Song ist einer meiner Lieblingssongs gewesen. Er ist sehr bewegend, hat den Raum irgendwie mit einem gelebten Leben gefüllt, nur die Musik und nur die Stimme , ohne den Text, löste in mir das selbe Gefühl aus, wie das Video zu „Song to say goodbye“ von Placebo.
Es hat mir eine Gänsehaut verpasst und mich bewegt. Es ist sehr fesselnd gewesen.
Es lief gut, bis sich rausstellte, das das O-Ton wirklich nur für Akustikmusik gemacht ist. Für jegliche technische Spielereien ist es einfach der falsche Raum und leider hörte man das auch während des Konzertes. Es pfeifte und somit verschwor sich die Technik gegen seinen Schöpfer und ärgerte die Musiker. Trotzdessen, dass sie vom ewigen Pfeifen leicht genervt waren, zogen sie wie wahre Musiker ihre Show durch. Sie hatten es auch gegen Ende geschafft das Pfeifen unter Kontrolle zu bekommen und somit nahm es doch ein Happy End.
Das Letzte Lied rundete das Set ab. Es war genauso ergreifend wie das erste Lied und verursachte wieder eine Gänsehaut, es brachte meine Gefühle zum überkochen, oder anders, es überwältigte mich.
Alles in allem war es ein sehr schönes Konzert, ein noch angenehmeres Interview im Anschluss und ein sehr schöner Abend.
Phonogen, eine Band die noch einen langen Weg vor sich hat und ich glaube sie werden es mal weit bringen.
Wenn ihr euch selber überzeugen wollt:
Homepage: www.phonogen.net
Facebook: http://www.facebook.com/Phonogen
Montag, 21. Februar 2011
phonogen interview 18.2
Ich war für euch am 18.2.2011 im O-Ton in Mannheim und habe die sympatische Band Phonogen interviewt. Guckt euch an was die Männer aus Freiburg zu sagen haben. Die Konzertreview erscheint jetzt gleich =)
Donnerstag, 17. Februar 2011
Luis und Laserpower interview
Ein Interview mit der tollen Band Luis & Laserpower.
Ich war für euch am 5.2.2011 in Weinheim auf ihrem Konzert und hatte die Ehre mit ihnen ein offenes Gespräch zu führen.
Luis & Laserpower ist eine Band die sich vor 4 Jahren in Mannheim, während des Studiums gefunden hat.
Sie haben EP´s rausgebracht, waren in Deutschland unterwegs und haben einfach nur Spaß an ihrer Arbeit.
Guckt euch das Interview an und erfreut euch an dem Gespräch =)
Mittwoch, 16. Februar 2011
Eventkalender Februar/ März
Weiter Partys die ich allen Clubgängern sehr empfehle:
Montags: Soho Mannheim
Immer Funk, Soul, Boogaloo, HipHop
und der Eintritt ist frei
Immer Funk, Soul, Boogaloo, HipHop
und der Eintritt ist frei
Dienstags: Die beste Indie Party von Welt
Atomic ! Indie Dance Night
Mit Popklub Dj Mischa K
Atomic ! Indie Dance Night
Mit Popklub Dj Mischa K
Soho Mannheim
Bier 2,50 EUR
Donnerstag: Für Studenten die auf gute House Musik stehen
KOI Club in Mannheim
KOI Club in Mannheim
House vom feinsten mit euren Studienkameraden
Eintritt frei
Freitags: Friday Love
Suite Mannheim
Mit dem tollsten DJ Monophonic
Funk, Soul, HipHop und alles was euer Tänzerherz begehrt
bis 0 Uhr 5 EUR nach 0 Uhr 8 EUR ( bei Specials oder wenn 2 Floors offen sind)
Party Hard, Party Harder liebe Leute
<3
Montag, 14. Februar 2011
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